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Online Poker spielen

Dienstag, Juni 28th, 2011

Poker erlebt seit Jahren einen regelrechten Boom. Es ist zu einem Trend geworden, wie ihn selten ein Kartenspiel zuvor erlebt hat. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt dem Internet geschuldet, das es ermöglicht, Spieler von Zuhause aus zu jedem Zeitpunkt an den gewünschten virtuellen Tisch zu bringen. Durch die große Beliebtheit von Poker ist es natürlich kein Wunder, dass auch das Angebot an Online Poker Räumen riesig ist und stetig weiter wächst. Ein genauerer Blick auf die Online Poker Szene kann daher recht hilfreich sein.

Die Grundfrage: Echtgeld oder nicht?
Grundsätzlich sind alle Online Poker Anbieter kostenfrei in der Anmeldung. Damit ist es möglich, sich zunächst in aller Ruhe mit der Software und den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, bevor möglicherweise echtes Geld gezahlt wird. Das Installieren der Software von Anbietern wie Pokerstars oder Full Tilt verpflichtet also zu nichts. Soll mit Echtgeld gespielt werden, ist meistens eine Kreditkarte notwendig, von der der gewünschte Betrag abgebucht werden kann. Dieser Betrag wird in kürzester Zeit dem eigenen Poker Konto gutgeschrieben und direkt genutzt werden.

Für Anfänger geeignet: das Spiel mit Spielgeld
Für Spieler, die beim Online Poker Neuland betreten, ist es von Vorteil, zunächst einige Runden an Spielgeldtischen zu verbringen. Die Möglichkeit, ohne das Risiko eines Verlustes in Ruhe das Spiel und die Online Gepflogenheiten kennenzulernen, ist nämlich Gold wert. Doch Vorsicht: selbst nach vielen Runden an einem Spielgeldtisch will der Schritt zum Spiel mit Echtgeld gut überlegt sein, denn zwischen Spielgeld- und Echtgeldtischen bestehen große Unterschiede. So finden sich an Spielgeldtischen viele Spieler mit unrealistischem, extrem nachlässigen und risikofreudigem Spiel, da es ohnehin kein echtes Geld zu verlieren gibt. Dies ist an den echten Tischen grundlegend anders. Hier will jede Hand gut überlegt sein, stetige Aufmerksamkeit ist eine Voraussetzung, um Erfolg zu haben. Das Spiel mit Spielgeld ist also vor allem dazu geeignet, die Atmosphäre, den Ablauf und die Regeln des Online Poker kennenzulernen, nicht aber, um ernsthafte Strategien zu entwickeln.

Das Spiel mit Echtgeld: die verschiedenen Klassen
Die Echtgeldtische unterteilen sich nach der Höhe der Blinds. Am häufigsten gespielt werden Tische mit Einsätzen im niedrigen Cent-Bereich. Diese Tische werden Micro-Tische genannt und sind gerade für Echtgeld-Einsteiger ideal, um erste Erfahrungen im Spiel mit echtem Geld zu machen, denn schon hier wird deutlich, dass der Verlust von nur wenigen Cent sehr ärgerlich sein kann. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt.

Gewinne spielerisch erhöhen: die richtigen Boni mitnehmen
Vor der Anmeldung sollte darauf geachtet werden, einen Anbieter mit Willkommensbonus zu finden. Dieser bietet zumeist eine kostenlose Erhöhung des eingezahlten Startkapitals. Hier besteht also die Möglichkeit, eventuelle Gewinne zusätzlich zu erhöhen, ohne etwas dafür zu tun, und sollte deswegen unbedingt wahrgenommen werden.

Was ist Poker ?

Freitag, Juni 24th, 2011

Das beliebteste Kartenspiel der Welt: Grundzüge und Merkmale
Poker bezeichnet nicht ein bestimmtes Kartenspiel, sondern viel mehr eine Familie von Kartenspielen, die allesamt auf demselben Prinzip basieren. Dieses Prinzip ist bereits mehrere hundert Jahre alt, seine wichtigsten Grundzüge sind, dass stets die Spieler gegeneinander spielen anstatt gegen die Bank, und dass die Karten eines jeden Spielers auf keinen Fall einsehbar sind. Poker wird in allen Fällen mit einem kompletten Kartendeck aus 52 Karten gespielt. Bei allen Pokervarianten besteht ein Spiel jeweils aus mehreren Setzrunden, zwischen denen die Spieler neue Karten erhalten oder austauschen können. Der Grund für den großen Erfolg von Poker ist allerdings, dass längst nicht nur das Glück über Sieg oder Niederlage entscheidet.

Ein wichtiger Faktor beim Poker: Psychologie und Risikobereitschaft
Es ist kein Zufall, dass sich an den Finaltischen der großen Turniere oft dieselben Spieler gegenübersitzen. Natürlich entscheidet der Zufall darüber, welche Karten die Spieler bekommen, nicht aber, was die Spieler aus diesen Karten machen. Dabei spielt das eigene Verhalten genau so eine wichtige Rolle wie die Fähigkeit, Gesicht und Körpersprache des Gegners lesen und deuten zu können. Gerade im professionellen Bereich ist dies weitaus wichtiger als die Karten an sich.

Beliebte Varianten: Texas Hold´em als Beispiel
um Poker anschaulich zu erklären, muss eine bestimmte Variante genauer betrachtet werden. Als Beispiel soll deswegen die seit Jahren beliebteste Pokerart, das Texas Hold´em, dienen. Beim Texas Hold´em erhält jeder der zwei bis zehn Spieler zu Beginn zwei Karten, die niemand anderes einsehen darf. In der Folge werden zunächst drei Karten in der Mitte des Tisches aufgedeckt, also für alle einsehbar. Dies sind die Gemeinschaftskarten. Zu diesen Dreien gesellen sich in zwei weiteren Runden jeweils eine weitere Karte, sodass am Ende insgesamt fünf Gemeinschaftskarten auf dem Tisch liegen. Zu beachten ist nun, dass diese fünf Karten für alle Spieler zählen, während die zwei Karten auf der Hand “privat” sind, also nur für den jeweiligen Spieler zählen. Jeder Spieler hat nun also die Möglichkeit, eine Siegeshand mit insgesamt fünf Karten zu bilden, die sich frei aus den beiden eigenen sowie den fünf Gemeinschaftskarten zusammensetzt.

Natürlich sind zum Ende hin jedoch längst nicht mehr alle Spieler im Spiel, denn zwischen dem Auslegen der Gemeinschaftskarten finden jeweils Setzrunden statt, in denen die Spieler erhöhen, aussteigen oder mitgehen können. Das Besondere an dieser Variante ist also, dass die Grundzüge sehr leicht zu erlernen sind, es aber lange dauern kann, das Spiel wirklich zu perfektionieren, getreu dem Motto “leicht zu lernen, schwer zu meistern”, was im Übrigen auch für alle anderen Varianten von Poker gilt.