Roulette
ist ein aus Frankreich stammendes Glücksspiel, bei dem Chips auf die Zahlen 0 bis 36 und die Farben schwarz und rot gesetzt werden. Darüber hinaus gibt es noch viele andere Kombinationsmöglichkeiten. Die Zahlen werden in jeder Runde neu ermittelt, und zwar wird eine Kugel in die sich drehende Roulettescheibe geworfen. Die Zahl, auf der die Kugel liegt, wenn die Scheibe zum Stillstand gekommen ist, gewinnt.
Der Spieler kann seine Chips vor dem jeweiligen Spiel auf einzelne Zahlen, Zahlenkombinationen und Reihen von Zahlen setzen. Außerdem kann er auf gerade oder ungerade und schwarze oder rote Zahlen setzen. Er kann auch auf die Null setzen, die eine im Sonderstellung einnimmt. Die Gewinnquoten sind nicht bei allen Kombinationen gleich. Geht der Spieler ein höheres Risiko in der Wahrscheinlichkeit ein, so bekommt er im Gewinnfall auch eine viel höhere Quote ausgezahlt. Setzt er beispielsweise direkt auf einzelne Zahlen, so bekommt er 35 mal den Einsatz zurück. Ist der Einsatz auf zwei Zahlen verteilt, so halbiert sich diese Gewinnquote auf 17 mal den Einsatz. Auf vier Zahlen verteilt, bekommt er logischerweise ein Viertel, also 8 mal den Einsatz ausbezahlt. Wird auf Reihen und Drittel des Spielfelds gesetzt, hat man ebenfalls Mehrfachquoten. Es gibt auch einfache Chancen, nämlich wenn der Spieler auf die Farben rot oder schwarz setzt, auf gerade und ungerade Zahlen oder auf die Hälften der Zahlen. Die Zahl Null bringt auch Gewinne, wenn sie direkt besetzt wird. Sie dient aber hauptsächlich dazu, den Verdienst der Bank zu sichern. Die direkten Einsätze auf alle anderen Zahlen werden gesperrt, wenn die Null kommt und gehen in die nächste Runde. Alle anderen Einsätze fallen der Bank zu. Um sich abzusichern, setzt jedes Spielcasino einen Maximum-Einsatz beim Roulettespiel fest.
Außer der ursprünglichen, französischen Variante des Roulettespiels gibt es auch noch unzählige Abwandlungen. Die wichtigsten sind dabei das amerikanische Roulette, das Boule und das russische Roulette.